26.05.2024 Igor Dubovsky



Liederabend mit Igor Dubovsky: Jüdische und ukrainische Lieder

Am 26.05.2024 in der Alten Synagoge Arnstein singt Igor Dubovsky ein Konzert, wo er jüdische und ukrainische Lieder präsentiert.
Igor Dubovsky, Mitglied der Jüdischen Gemeinde Würzburg, wurde als bester Interpret jüdischer Lieder in Unterfranken bezeichnet. Er wurde in Charkow geboren, dort begann er mit 9 Jahren seine musikalische Ausbildung mit dem Klavier und dort an der Musikhochschule wurde er zum klassischen Sänger und Pädagoge ausgebildet.
Der Sänger nimmt in den deutschen Konzertsälen eine singuläre Rolle ein: ist er doch zurzeit der einzige echte Basso profondo, der in der Bundesrepublik konzertiert.
Die Konzertkonzeption von Igor Dubovsky für dieses Konzert gründet sich auf einer breiten Palette von jüdischer Musik verschiedener Zeiten und Genres zusammen mit ukrainischen Liedern ganz mit unterschiedlicher Art. das Lied des Tevje auf Deutsch und widmet den zweiten Teil des Konzerts Liedern auf Jiddisch.
Im ersten Teil des Konzerts präsentiert Igor Dubovsky ukrainische Lieder und Lieder auf Hebräisch. Am Anfang begrüßt er das Publikum und die Alte Synagoge selbst mit dem traditionellen jüdischen Gebet „Osse Shalom“, dann teilt dem Publikum mit dem Lied „Halleluia“ das im Jahre 1969 Grand Prix Eurovision gewonnen hat, gute Laune mit.
Für die Gäste aus der Ukraine singt Igor Dubosky das Lied des Karase’s aus der ersten ukrainischen Oper von Gulak-Artemovsky „Zaporozhez sa Dunajem“ und ein bekanntes Lied aus der Oper von M. Lysenko „Natalka-Poltavka“, macht eine Liebeserklärung einem Mädchen mit dem Lied „Gandsja“. Mit seinem voluminösen Potpourri aus bekannten ukrainischen Liedern lässt er die ukrainischen Gäste mitsingen. Er singt ein Hit von Leonard Kohen „Halleluia“ auf Russisch, was verständlich für mehrsprachiges Publikum ist.
Dubovsky glänzt mit seinem Tevje aus dem Musical „Anatevka“ von Jerry Bock.
Im zweiten Teil des Konzerts entführt uns Sänger in die ferne und berührende Atmosphäre eines jüdischen Stetl, er spielt Lieder, die einen Eindruck von allen Aspekten des menschlichen Lebens vermitteln. Es gibt hier Liebe und Leiden, Hochzeit und Gebet, Hoffnung und Dankbarkeit.
Igor Dubovsky begleitet sich meisterhaft am Klavier und fesselt die Zuschauer mit der Spontaneität und Lebendigkeit seines Spiels. Er begeistert das Publikum mit einem rasanten Potpourri beliebter jüdischer Lieder.
Trotz der Tatsache, dass die Lieder in verschiedenen Sprachen klingen, erfährt das Publikum keine kognitive Dissonanz, da Larisa Dubovsky, die Ehefrau des Sängers, Übersetzungen der Texte und die notwendigen Erklärungen liefert.
Ausstellung

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